Selbstverständnis, Schwerpunkte und Perspektiven der Missionswissenschaft in den beiden ersten Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts

Aufgezeigt am Beispiel der Praktisch-kontextuellen Theologie

Autor/innen

  • Paul B. Steffen

DOI:

https://doi.org/10.71517/zmr.v107i1-2.193649

Schlagworte:

Missionswissenschaft des 21. Jahrhunderts, Praktisch-kontextuelle Theologie, Subjekt der Mission, Unterwegs sein

Abstract

Das Verständnis der praktischen Missionswissenschaft hat sich im 21. Jahrhundert dank der Dekrete des Vaticanum II und der dadurch ermöglichten Neuausrichtung aller theologischen Disziplinen in den Jahren seit dem Konzil wesentlich verändert bzw. erweitert. Die Anerkennung der jeweiligen Situation des Menschen als dritter locus theologicus neben der Hl. Schrift und der Tradition hat zu einer kopernikanischen Wende hin zum Menschen geführt. Diese anthropologische Wende hin zum Menschen als Gottes Geschöpf versteht den Menschen in seiner Ausrichtung auf die Gemeinschaft hin. Gemeinsam unterwegs sein ist das Wesensmerkmal des Menschen sowie auch jeglicher kirchlichen Gemeinschaft. Die Internationale Theologische Kommission kommt daher in ihrem Schreiben Die Synodalität in Leben und Sendung der Kirche zu der Schlussfolgerung: »Nur unter dieser Perspektive können wir wirklich unsere Pastoral erneuern und sie an die Sendung der Kirche in der Welt von heute anpassen.«

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Veröffentlicht

2026-07-13