»Epistemische Verflechtung« als Schlüsselkonzept in missionsgeschichtlicher Forschung
DOI:
https://doi.org/10.71517/zmr.v107i1-2.193663Schlagworte:
Epitemologie, Verpfechtungsgeschichte, Libanon, ChinaAbstract
Das hier vorgestellte Konzept der »epistemischen Verflechtung« ergibt sich aus einer Verbindung der in der Missionsgeschichtsschreibung bereits je für sich verbreiteten epistemologischen und verflechtungsgeschichtlichen Perspektiven: Für die Prozesse der Wissensproduktion und für den Umgang mit Wissensordnungen, die im Zusammenhang mit missionarischen Aktivitäten geschehen, ergeben sich zusätzliche Analysemöglichkeiten, wenn man sie grundsätzlich als transkulturell sowie interreligiös verflochten versteht. Exemplarische Anwendungsfelder des Konzeptswerden kurz vorgestellt, hier insbesondere eine Studie zum Libanon des 19. Jahrhundert sowie Beobachtungen zum ältesten chinesischen Christentum ab dem 7. Jahrhundert n. Chr.