Interkulturelle Übersetzungszonen und religio-scapes: »Außereuropäisches Christentum«

Autor/innen

  • Andreas Heuser

DOI:

https://doi.org/10.71517/zmr.v107i1-2.193665

Schlagworte:

Afrikabezogene Religionsforschung, Religio-scapes, Translational school, Qualitative Forschungsmethoden

Abstract

Das 2012 etablierte Fach Außereuropäisches Christentum gilt als religionsbezogene Ankerstelle im Querschnittsbereich der Afrikaforschung und -lehre an der Universität Basel. Obwohl das Fach einen Schwerpunkt auf afrikabezogene Religions-, Missions- und Kirchengeschichte legt, entfaltet es die Themenbreite der Interkulturellen Theologie. Afrikanisches Christentum wird im Zusammenspiel mit Theologiebildungen aus dem globalen Süden konturiert und kommt – über die Kontextbegrenzung von Area Studies hinaus – in vielschichtigen transkulturellen Bedeutungsketten, globalgeschichtlichen wie ökumenischen und interreligiösen Verflechtungen in den Blick. Forschungsschwerpunkte bilden die Pfingstbewegung, Afrikanische Unabhängige Kirchen, Migrationskirchen in Europa oder auch Zusammenhänge von Religion und Entwicklung. Das Fach treibt qualitative Forschungsmethoden in der Interkulturellen Theologie voran.

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Veröffentlicht

2026-07-13