Interface. Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie (RIT) als Schnittstelle

Autor/innen

  • Klaus Hock

DOI:

https://doi.org/10.71517/zmr.v107i1-2.193666

Schlagworte:

Generativität, Mission, Postkolonialismus, Transversalität

Abstract

RIT (Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie) ist nicht an irgendeiner Schnittstelle angesiedelt, sondern stellt selbst eine Schnittstelle dar – zwischen Disziplinen, Diskursen und Epistemologien. Dieses Strukturprinzip des Interface erwächst unter anderem aus der Einsicht in das Scheitern des neuzeitlichen Missionsprojekts und der daraus erwachsenden Notwendigkeit bei postkolonial markierten Brüchen in Kultur und Gesellschaft anzusetzen, um deren theologiegenerierendes Potenzial zu eruieren. RIT wird damit zu einem generativen Projekt, das über die kritische Befassung mit den von ihr verhandelten Gegenständen hinaus transversale Dimensionen erschließt und letztlich nach dem Jenseits ihrer selbst fragt. So erlangt sie Relevanz nicht nur für das Ganze der Theologie, sondern für den Wissenschaftsdiskurs insgesamt.

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Veröffentlicht

2026-07-13