Von der Missionswissenschaft zur Interkulturellen Theologie
Abbrüche, Transformationen und Neuaufbrüche
DOI:
https://doi.org/10.71517/zmr.v107i1-2.193670Schlagworte:
Interkulturelle Theologie, Weltchristentum, Anthropologie des Christentums, Kontextualisierung, Dialog, Semiotik, Diskurstheorie, Postkoloniale Theorie, MissionstheologieAbstract
Das Fach Intercultural Theologybefindet sich noch in seiner Findungsphase. Der Beitragstellt heraus, dass der Gegenstandsbereich des Faches nicht auf akademisch-theologische Produkte verengt werden darf, sondern das Leben auf der Graswurzelebene zu analysieren ist. Es wird erstens eine mehrfache Selbstdistanzierung von gängigen Stereotypisierungen gefordert, zweitens die Abgrenzung zu historischer, empirischer und systematischer Forschung bedacht sowie auf fünf Dimensionen hingewiesen (semiotisch, diskurstheoretisch, konnektiv, transformativ und missionarisch), die für das Fach grundlegend und jeweils durch eine Vielfalt methodischer Ansätze einzuholen sind. Es wird angemahnt, Phänomene in neuer Intensität theologisch wie missionstheologisch zu reflektieren.