Von der Missionswissenschaft zur Interkulturellen Theologie

Abbrüche, Transformationen und Neuaufbrüche

Autor/innen

  • Henning Wrogemann

DOI:

https://doi.org/10.71517/zmr.v107i1-2.193670

Schlagworte:

Interkulturelle Theologie, Weltchristentum, Anthropologie des Christentums, Kontextualisierung, Dialog, Semiotik, Diskurstheorie, Postkoloniale Theorie, Missionstheologie

Abstract

Das Fach Intercultural Theologybefindet sich noch in seiner Findungsphase. Der Beitragstellt heraus, dass der Gegenstandsbereich des Faches nicht auf akademisch-theologische Produkte verengt werden darf, sondern das Leben auf der Graswurzelebene zu analysieren ist. Es wird erstens eine mehrfache Selbstdistanzierung von gängigen Stereotypisierungen gefordert, zweitens die Abgrenzung zu historischer, empirischer und systematischer Forschung bedacht sowie auf fünf Dimensionen hingewiesen (semiotisch, diskurstheoretisch, konnektiv, transformativ und missionarisch), die für das Fach grundlegend und jeweils durch eine Vielfalt methodischer Ansätze einzuholen sind. Es wird angemahnt, Phänomene in neuer Intensität theologisch wie missionstheologisch zu reflektieren.

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Veröffentlicht

2026-07-13