Der Auftrag zur Mission und das Recht auf Religionsfreiheit

wie weit reicht die Toleranz (in) der katholischen Kirche?

Autor/innen

  • Sabine Dremel

DOI:

https://doi.org/10.71517/zmr.v107i3-4.193775

Schlagworte:

Kirche als Sakrament der Mission Gottes, Inkulturation, Religionsfreiheit und Dialog, Verantwortung aller katholischen Christ*innen, Toleranz als individualethische Haltung

Abstract

Hat christliche Mission mit ihrer geschichtlichen Last des Kolonialismus, Nationalismus und Imperialismus heute noch eine Existenzberechtigung? Ist Mission noch zeitgemäß? Darf es Mission überhaupt noch geben angesichts der neuen Verhältnisbestimmung der katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen? Diese Fragen kamen während des II. Vatikanischen Konzils auf und führten dazu, das Thema »Mission« in seiner existentiellen Bedeutung für die Kirche zu entfalten: Mission ist die Fortsetzung der Sendung Jesu Christi und kann daher nur durch Inkulturation, Religionsfreiheit und Dialog gelingen. Damit ist die Toleranz als strukturelles Prinzip überwunden, wohl aber als ethische Haltung umso mehr gefordert.

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Veröffentlicht

2026-07-13